Sonntag, 10. August 2014

ME/CFS: hilfreiche Gewohnheiten kultivieren und motiviert bleiben


Momentan macht mir die Erkrankung das Leben sehr schwer. Die Muskeln schmerzen, die Beine sind bleischwer, der Energielevel ist tief und lässt mich kaum mehr machen, als in der Wohnung rumzuliegen.

Höchste Zeit also, mir wieder einmal ein paar Grundsätze in Erinnerung zu rufen und dran zu bleiben.
  • Die Heilung liegt in meinen Händen, ICH trage die Verantwortung für meine körperliche und seelische Gesundheit und diese ist nur zu erreichen, wenn ich mit meiner ganzen Überzeugung daran arbeite.
  • Aktivitäten vorsichtiger dosieren, ich mache zuviel Unwichtiges: Prioritäten setzen.
  • Achtsamer sein, eins nach dem anderen erledigen: kein Multitasking.
  • Nicht damit vergleichen, was ich früher tun konnte.
  • Meditieren, täglich
  • Gesund und ausgewogen essen auch wenn das Einkaufen und Kochen anstrengend ist. Die Migros Klubschule bietet ein persönliches ErnährungsCoaching an. Ich habe zwar keine Gewichtsprobleme aber ausgewogen und optimal ist meine Ernährung nicht.
  • Ich spreche nicht (zu viel) über die Krankheit und darüber, wie es mir geht (Selbstmitleid stoppen).
  • Ich achte auf meine Bedürfnisse, meinen Körper und bin gut zu mir.
  • Ich versuche, nicht immer über die Krankheit nachzudenken. Foren, Selbsthilfegruppen, Internetrecherchen limitieren - Timer auf 30 Minuten stellen und Pause machen. Mich wieder auf mich konzentrieren und meinen EIGENEN Weg gehen.
  • Nahrungsmittelergänzung konsequent einnehmen und nach 2 - 3 Monaten schauen, ob sie helfen. Daran GLAUBEN, dass sie mir gut tun und meine Heilung fördern. Ich nehme neu 3 x täglich einen Teelöffel Ribose. Ich bin gespannt ob ich dadurch den Energielevel etwas erhöhen kann und halte euch auf dem laufenden. Trotzdem: die Medikamente sind bloss ein Puzzleteilchen auf dem Weg und (so schön es auch wäre) kein Allerheilmittel.
  • Ich habe seit Beginn der Erkrankung täglich kurz aufgeschrieben wie es mir geht. Das werde ich nur noch wöchentlich tun und versuchen, die Krankheit einfach mal Krankheit sein zu lassen, ihr durch Aufmerksamkeit nicht noch mehr Nahrung zu geben.
  • Freunde treffen auch wenn es nur für einen kleinen Schwatz reicht. Ich habe das Sozialleben schlittern lassen und bin zuviel alleine.
  • Aufbauende, hilfreiche Lektüre lesen.
  • Den jetzigen Zustand so gut es geht akzeptieren
  • In Bewegung bleiben

und wenn gar nichts hilft: einen Frustkauf tätigen ...


zB ein T-Shirt mit integriertem Schreibfehler :-)









Ich wünsche euch einen sonnigen Sonntag.

Herzlich,
Christine



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Beitrag zu CFS im NDR

kurzer, informativer Beitrag zu CFS. link zur Sendung