CFS/ME: was hilft & was nicht

Immer und immer wieder: auf den Körper hören, wenn die Symptome stärker werden die Aktivitäten stoppen und ausruhen! Nicht verbissen gesund werden wollen, geschehen lassen und Geduld üben. Ich musste lernen, den Widerstand gegen die Krankheit und den Körper aufzugeben und die Situation zu akzeptieren genau so, wie sie im Moment ist. Das Loslassen und die Akzeptanz haben mich von einer grossen Last befreit. Das heisst nicht, dass ich mich aufgegeben habe. Ich bin überzeugt davon, dass ich gesund werde. Ich vertraue auf meine Selbstheilungskräfte und unterstütze meinen Körper dabei.

Vieles habe ich ausprobiert oder wende es immer noch an:
  • Magnesium, bei Muskelschmerzen.
  • Q10, zur Migräneprophylaxe
  • Vitamin C (hohe Dosen), bei entzündetem Rachen, gegen Grippegefühl
  • TCM, zur Stärkung des Immunsystems
  • Carnitin, habe keine positiven Effekt verspürt
  • Omega 3 Kapseln
  • Multivitaminpräparat 
  • Mariendisteltropfen von Ceres, zur Entgiftung, Unterstützung der Leber
  • Vitamin B12 Injektionen, täglich 2ml über eine Dauer von 50 Tagen. Ich spritze das B12 selber, nach 3 Tagen Anwendung ist es mir merklich besser gegangen, die Kraft in den Beinen hat sich stark verbessert. Ich habe das 1. Mal seit Beginn der Erkrankung das Gefühl, dass ich einen grossen Schritt vorwärts gemacht habe.
  • MBSR (mindfull based stress reduction) nach Kabat-Zinn, täglich mindestens 30 Minuten. Ich geniesse die denkfreie Zeit, die meinen Körper und Geist beruhigt. Die Meditation hilft mir enorm, negative Gedankenmuster zu unterbrechen, im Hier und Jetzt zu sein und nicht zu viel zu grübeln.
  • Pacing, ausruhen, kein Multitasking, gar nichts tun, kein TV, kein Computer.
  • Wenn es mein Zustand zulässt, täglich spazieren gehen oder Velo fahren. Ich habe mir einen Pulsmesser gekauft, das gibt mir die Sicherheit, nicht über meine Grenzen zu gehen. Ist der Puls über 100, schalte ich einen Gang zurück. 
  • Physiotherapie, hilft mir gut gegen Verspannungen im Schulterbereich
  • Craniosacral-Therapie, eine Wohltat 
  • Kognitive Verhaltenstherapie, hat mich durch die grössten Tiefs getragen
  • gesund essen, Zucker streichen, täglich ein probiotisches Produkt
Ist ganz schön viel, was ich in meine Genesung investiere aber es zeigt Wirkung. Mir geht es besser als vor einem Jahr. Was genau den Ausschlag gegeben hat, ist schwierig zu sagen. Da ich nicht glaube, dass die Erkrankung nur einen einzigen Auslöser hat, versuche ich alle Ebenen, die körperlichen wie die seelischen, gleichermassen anzugehen.

"Heilung ist immer die Aussöhnung mit dem Leben"

Herzlich,
Christine

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