Samstag, 5. Juli 2014

Kleine Helfer - Dankbarkeitstagebuch

Es ist nicht immer einfach, sich von der Müdigkeit, den Schmerzen, den negativen Gedanken und Ängsten nicht mitreissen zu lassen. Aus diesem Grund habe ich angefangen, ein Dankbarkeitstagebuch zu führen. Ich schreibe täglich drei Dinge auf, für die ich dankbar bin. So fokussiere ich mich auf das Positive in meinem Leben. Es gibt Tage, da mir kaum etwas einfallen will, Tage an denen mir das Leben nur noch trostlos und nicht lebenswert erscheint. Und trotzdem, es ist noch kein Tag "weiss" geblieben. Es sind oft die Kleinen, unscheinbaren Dinge die ich notiere. Ein freundliches Lächeln, eine nette Begegnung, eine Weinbergschnecke im Garten.

Das Tagebuch lehrt mich, mich nicht auf das zu konzentrieren was ich nicht habe oder kann sondern mich an dem zu freuen was ist.

Das Dankbarkeits-Tagebuch soll sich ganz bewusst von einem normalen Tagebuch unterscheiden, denn hier schreibe ich wirklich nur die guten Dinge auf. Egal wie viele negative Dinge auch passiert sind.

Das Leben ist JETZT, ich mag es nicht mit Warten auf bessere Zeiten verbringen. Mir scheint, oft schätzen wir Alltägliches erst, wenn es uns entrissen wurde.

Was ist eure Strategie? Mich würde interessieren, was eure kleinen Helfer sind.

Herzlich,
Christine

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Beitrag zu CFS im NDR

kurzer, informativer Beitrag zu CFS. link zur Sendung